Kreiswahlprogramm 2014-2019

Bildung

Gute Ausbildung ist der Schlüssel für eine gute Zukunft – eine gute Zukunft für jeden Einzelnen und für die gesamte Region. 
Die optimale Förderung unserer Kinder steht deshalb im Zentrum unserer Aktivitäten. Der Rechts-anspruch auf ein Betreuungsangebot auch für Einjährige ist erfüllt – bei mehr als 3.000 Kitaplätzen. Engagierte Erzieherinnen und Erzieher fördern und fordern die Kleinen mit einem beispielhaften Einsatz von Energie und Zeit. Allein der Donnersbergkreis wendet im Jahr 2014 8,7 Millionen Euro zur Finanzierung der Personalkosten auf. Weitere Verbesserungen im personellen Bereich scheitern an unseren fehlenden finanziellen Mitteln. Durch einen sinnvollen Einsatz der Mittel, die der Bund als Betreuungsgeld auszahlt, ließen sich enorme Fortschritte in den Kitas erzielen. Wir setzen uns auch künftig dafür ein, diese Mittel für eine Entlastung der Erzieherinnen und Erzieher und eine Optimierung der Förderung unserer Kinder zu verwenden.  

Die gute Versorgung der Kinder ist auch ein Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Eltern. Dadurch wird auch ein Standortfaktor für den Wirtschaftsstandort Donnersberger Land gestärkt. Da Kitas nicht alle Zeiten abdecken können, in denen Eltern eine Betreuung für ihre Kinder brauchen, sind zusätzliche betriebliche Angebote notwendig. Betriebe, die allein oder gemeinsam mit anderen die Betreuung von Kindern organisieren, haben im Wettbewerb um qualifiziertes Personal Vorteile. Der Ausbau von betrieblichen Kitas wird auf unserer Agenda ganz oben stehen. 

Wir wollen, dass beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder in gemeinsamen Einrichtungen voneinander und miteinander lernen und heranwachsen. Deshalb sollen – dort wo es gewollt ist – integrative Kitas gebaut werden, so wie es bei der Kita der Lebenshilfe in Rockenhausen und der kommunalen Kita in Imsbach bereits der Fall ist. Dies wollen wir auch bei den Schulen fortführen durch das Wahlrecht für Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung zwischen Schwerpunktschule und Förderschule – beide schulischen Angebote gilt es zu erhalten und zu stärken. 

In unseren weiterführenden Schulen sind die Bildungsangebote so breit gefächert, dass die Schülerinnen und Schüler nach ihren Fähigkeiten und Interessen den für sie am besten geeigneten Weg einschlagen können: Zwei integrierte Gesamtschulen, drei Gymnasien, die Berufsbildende Schule in Eisenberg, Rockenhausen und Alsenz mit zahlreichen Fachschulen – für Altenpflege und Altenpflegehilfe, für Heilerziehungspflege, für Erzieherinnen und Erzieher, für Sozialversicherung und einem beruflichen Gymnasium – vier Realschulen plus (in Göllheim mit einer Fachoberschule) sind  das Ergebnis politischer Anstrengungen gemeinsam von Kreis und Land. 

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung. Da nicht alle Eltern die Erziehung ihrer Kinder übernehmen (können), müssen Schulen einen Teil dieser Aufgabe wahrnehmen. Dort, wo es notwendig ist, müssen wir, als Angebot der Jugendhilfe, für die jungen Menschen ansprechbar sein. 

Die IGS in Eisenberg muss noch eine Oberstufe erhalten; genauso setzen wir uns für eine Fachoberschule bei der Realschule plus in Rockenhausen ein. 

Schulische Bildung ist Voraussetzung für den weiteren Weg ins Leben – berufliche Ausbildung oder Studium. Darauf müssen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern schon früh vorbereitet werden. Deshalb muss Berufsorientierung Teil jeder schulischen Ausbildung sein. Das Berufswahlsiegel bestätigt den Schulen, dass sie auch ihren Teil der Aufgabe erfüllt haben. Ziel ist es, dass alle weiterführenden Schulen dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Der Kontakt von Ausbildungsbetrieben und Hochschulen zu unseren Schülerinnen und Schülern und den Eltern soll kontinuierlich gesteigert werden – wir werden die Rahmenbedingungen für solche Begegnungen ausbauen – durch Angebote wie Eltern als Berufswahlbegleiter oder spezielle Berufsorientierung für Abiturientinnen und Abiturienten. 

Gleichzeitig ist der bauliche Zustand unserer Schulen zu verbessern und die Ausstattung zu modernisieren – beides sind Daueraufgaben. Der Umbau des NPG zum Passivhaus mit gleichzeitiger Modernisierung der gesamten Schule hat 13,4 Millionen Euro gekostet und ist abgeschlossen. Rund 9 Millionen Euro an Zuschüssen haben wir erhalten, sodass wir über 4 Millionen Euro an eigenen Mitteln in das NPG gesteckt haben und es insgesamt zu einer modernen, zukunftsweisenden Schule ausgebaut haben. 

Jetzt stehen die Investitionen bei der IGS in Eisenberg an – eine Mensa für den Ganztagsbetrieb muss errichtet werden, für die Oberstufe ist das bauliche Umfeld zu schaffen. Bald wird die Schule barrierefrei sein. 
Die Realschule plus in Rockenhausen ist in einem Gebäude der 60er Jahre untergebracht. Der Sanierungsbedarf ist hoch – insbesondere die Fenster müssen mit einem Aufwand von 400.000 Euro erneuert werden. Dadurch wird der Energieverbrauch sinken. Ein vergleichbares Problem stellt sich beim WEG – auch hier wartet ein finanzieller Kraftakt auf uns. 

Zwar ist das Gymnasium Weierhof keine Schule in Trägerschaft des Donnersbergkreises. Trotzdem ist sie unverzichtbarer Teil unserer Bildungslandschaft – das einzige Gymnasium bei uns, das in acht Jahren zum Abitur führt. Deshalb ist auch in Zukunft eine finanzielle Unterstützung des Weierhofes für uns selbstverständlich. 

Herbst-Bildungsprogramm 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Herzog. Für die Region.

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Termine

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21.11.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Flüchtlingsseminar

22.11.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Treffen der Jusos Donnersbergkreis
Die Jusos Donnersbergkreis laden zu Ihrem nächsten Treffen ein. Die Tagesordnung lautet w …

16.12.2017, 09:00 Uhr Kinderbetreuung SPD OV Kibo und Bolanden

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