Kreiswahlprogramm 2014-2019

Wirtschaft

Ein Motor für erfolgreiche Politik ist eine wirtschaftliche Entwicklung, die sich sozial und ökologisch verantwortlich auf Wachstumskurs befindet. Wesentliche Voraussetzung dafür wird künftig immer mehr sein, dass es gelingt, genügend Fachkräfte für unsere Betriebe zu finden. Dazu organisieren wir – z. B. über Job aktiv – den engen Kontakt zwischen Wirtschaft und Schule oder – im Rahmen des Wirtschaftsforums – zu den Hochschulen. Einen besonderen Stellenwert hat dabei das zusammen mit Borg Warner und der Sparkasse organisierte Turbo-Cluster Donnersbergkreis. 

Das Anwerben von Fachkräften muss auch gemeinsam in der Westpfalz erfolgen – ein Landkreis allein ist zu schwach, um deutschlandweite oder gar europaweite Werbung durchzuführen. Deshalb wollen wir im Rahmen der Zukunftsregion Westpfalz deutschland- und europaweit  verstärkt um  Fachkräfte werben. 

Der Fachkräftemangel kann auch neue Chancen für arbeitslose Menschen bieten – das Jobcenter muss von der Bundesregierung wieder mehr Mittel bekommen, um allen Arbeitslosen bessere Möglichkeiten am Arbeitsmarkt zu eröffnen. Unsere Beschäftigungsgesellschaft und private Anbieter wie z. B. „Die Brücke“ stehen bereit, um den Menschen eine gute Zukunft zu schaffen. Zurzeit bietet die Beschäftigungsgesellschaft 70 und „Die Brücke“ 20 Plätze für Ein-Euro-Jobber – beide könnten diese Zahl deutlich erhöhen, wenn die massive Kürzung der Bundesmittel in den letzten drei Jahren rückgängig gemacht würde. Arbeit ist da! Die Menschen sind da! Es fehlt das Geld vor Ort!

Wir sind stolz, dass hochinnovative Unternehmen, Weltkonzerne und junge kleine und mittelständische in unserm Kreis angesiedelt sind. Die Nähe zum Wissenschafts- und Technologiezentrum Kaiserslautern ist ein herausragender Standortfaktor, den wir pflegen und ausbauen wollen. 

Eine Region kann nur wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn es einen engen Kontakt zwischen den politisch Verantwortlichen und den Unternehmern, Handwerkern und deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gibt. Die bestehenden Netzwerke gilt es zu erhalten und auszubauen. Bei uns im Donnersbergkreis ist das Chefsache – unser Landrat Winfried Werner ist der Kümmerer, wenn es um Interessen von Betrieben und deren Belegschaft geht. 
 
Aus diesen Gesprächen ist auch die Qualitätsoffensive Job aktiv entstanden. Rund 300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den unterschiedlichsten Betrieben nehmen an diesem Weiterbildungsangebot jedes Jahr teil – sie entwickeln sich selbst weiter und erfüllen damit auch wichtige Aufgaben in ihren Betrieben. Diese Win-Win-Situation gilt es fortzuführen und zu stärken. 
Ein guter Verbündeter bei allen Fragen der regionalen Entwicklung ist unsere Sparkasse. Sie erfüllt ihre Kernaufgabe als Finanzdienstleister für unsere Region und ist damit auch Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Sie zu erhalten und zu stärken wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein. 

Unser Bestreben ist, dass möglichst viele Aufträge in unserer Region bleiben. Deshalb schreiben wir auch bei Großbaumaßnahmen alle Aufträge in kleinen Gewerken aus, sodass unsere Handwerker faire Chancen haben. Das Tariftreuegesetz der Landesregierung wird konsequent angewendet. Wir werden natürlich unseren Beitrag dazu leisten, dass alle unsere Auftragnehmer den gesetzlichen Mindestlohn einhalten. Das hilft den betroffenen Menschen, die endlich gutes Geld für gute Arbeit bekommen genauso wie den Handwerkern, die sich nicht mehr mit unfairen Wettbewerbern herumschlagen müssen. 

Herbst-Bildungsprogramm 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Herzog. Für die Region.

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Termine

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21.11.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Flüchtlingsseminar

22.11.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Treffen der Jusos Donnersbergkreis
Die Jusos Donnersbergkreis laden zu Ihrem nächsten Treffen ein. Die Tagesordnung lautet w …

16.12.2017, 09:00 Uhr Kinderbetreuung SPD OV Kibo und Bolanden

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