Kreiswahlprogramm 2014-2019

Mobilität

„Wohlstand kommt auf guten Straßen.“ Das ist das Motto, unter dem wir viele Straßen im Donnersbergkreis ausgebaut und saniert haben. Die Umgehung Eisenberg im Zuge der B 47 gehört ebenso dazu wie die Ortsdurchfahrten in Gehrweiler, Waldgrehweiler, im gesamten Appeltal, in Oberwiesen und um Dannenfels. Unmittelbaren Einfluss nehmen wir auf den Ausbau der Kreisstraßen in allen unseren Verbandsgemeinden. Im Jahre 2014 werden wir weiter in die Verbesserung der Straßen für unsere Bürgerinnen und Bürger investieren. Für insgesamt rund 1,5 Millionen Euro wird die K 34 nach Ruppertsecken, der Ostring in Eisenberg (K 75), die K 48 in Weitersweiler und die K 6 im Bereich Felsberger- und Spreiterhof ausgebaut. Im nächsten Jahr stehen Investitionen in die K 48 zur Füllenweide, die Kreisstraße zwischen Sippersfeld und Börrstadt und den Fuß- und Radweg zwischen Imsbach und Winnweiler an. Parallel dazu baut das Land Rheinland-Pfalz aktuell die Ortsdurchfahrt in Gerbach aus und hat die notwendigen Mittel für den Ausbau in Mörsfeld und Bennhausen fest im Landeshaushalt für 2015 verankert. Die Ortsumgehung Imsweiler im Zuge der B 48 bleibt eine dringende Forderung, die von der SPD seit Jahren verfolgt wird. 

Wie die jüngste IHK-Umfrage nochmals eindrucksvoll bestätigt, sind eine gute Anbindung ans Fernstraßennetz und die Erreichbarkeit der Absatzmärkte wesentliche Standortfaktoren für eine wirtschaftlich starke Region. 

Es ist uns wichtig, dass wir den Menschen, die hier leben, gute Straßen anbieten können, damit der Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf, zum Arzt, zu sportlichen und kulturellen Veranstaltungen einfach ist – damit sie überall gut hinkommen, wo sie hin wollen. 

Für diejenigen, die auch einmal auf ihren Pkw verzichten wollen oder noch keinen oder keinen mehr haben, halten wir seit fast 30 Jahren einen für den ländlichen Raum beispielhaften ÖPNV vor. Er ist ein wichtiges Angebot und gewinnt zunehmend an Bedeutung im Hinblick auf den demografischen Wandel. Wir bringen unsere Kinder sicher und pünktlich zur Schule und wieder nach Hause. Unsere Busse dürfen maximal zu 80 % ausgelastet sein – ansonsten schaffen wir bessere Angebote. Durch permanente Optimierung der Umlaufpläne haben wir erreicht, dass nur noch in 10 % unserer Fahrten Fahrgäste überhaupt stehen müssen – dieses nach und nach so zu verbessern, dass ÖPNV in der Fläche auch bezahlbar bleibt, ist eines unserer Ziele. Die Beförderung zu den Kitas und Schulen kostet aktuell rund 4 Millionen Euro pro Jahr – eine Summe, die auf der einen Seite gut angelegtes Geld bedeutet, die auf der anderen Seite aber kaum wesentlich steigerbar ist. 

Der konkrete Bedarf wird jedes Jahr aufs Neue durch Gespräche in den Schulen erfragt, sodass wir auf jede Veränderung bei den Schülerströmen reagieren können. Ein Beschwerdemanagement sorgt dafür, dass auch kleineren Problemen nachgegangen werden kann. 

Es ist nicht leistbar, dass zu allen Zeiten überall Busse fahren – das ist auch gar nicht notwendig. Wir bieten unseren Bürgerinnen und Bürgern an, Ruftaxen zu benutzen. Diese werden spätestens eine Stunde vor Fahrtbeginn bestellt und bringen einem Fahrplan folgend eine besonders bequeme Form von Mobilität in unsere Dörfer. Natürlich gelten die gleichen Tarife wie in den Bussen. 

Für Nachtschwärmer bieten wir ein Freizeittaxi an – dadurch wollen wir sicherstellen, dass junge Menschen auch nachts gut und sicher nach Hause kommen. Natürlich können alle Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises dieses Angebot nutzen, um ihre Freizeit zu gestalten. 

Für Menschen, die in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind, bieten wir auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit dem DRK Behindertentaxis an. Neben den Straßen ist die Schiene ein wichtiger Verkehrsträger. 
Der Verkehr auf der Strecke Kaiserslautern – Bad Kreuznach ist für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die umsteigefreie Anbindung des Alsenztales in die Rhein-Main-Region ist uns wichtig. Der Einsatz von Zugbegleitern sollte allerdings genauso verstärkt werden wie die vorbeugende Schulung von Schülerinnen und Schülern, wie sie durch eigenes Verhalten mehr Sicherheit für sich und andere auf den Bahnhöfen schaffen können. 

Die Strecke Eisenberg – Grünstadt war die erste, die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg für den Personenverkehr reaktiviert wurde. In diesem Jahr feiern wir das 20. Jubiläum dieses Ereignisses. Dank unserer Anstrengungen wurde die Strecke nach Ramsen bis zum Eiswoog verlängert und eine Verbindung geschaffen, die heute selbstverständlich für die Menschen dieser Region ist.  

Die zwischen Kirchheimbolanden und Alzey reaktivierte Strecke wird 2014 eine deutliche Qualitätsverbesserung erhalten. Das lästige Umsteigen in Alzey wird ab Dezember zu Ende sein – die Züge fahren von Kirchheimbolanden nach Mainz durch – viermal am Tag sogar bis Frankfurt, ins Herz der Rhein-Main-Metropole. 

Das Highlight im nächsten Jahr wird die Sicherung der Zellertalbahn und der Ausbau des Angebotes auf dieser Strecke sein. Die notwendigen Investitionen zum Erhalt der Strecke belaufen sich auf ca. 3,7 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz wird gegen den Widerstand der CDU-Landtagsfraktion voraussichtlich 85 % dieser Kosten tragen – der Rest wird dann kommunal zu finanzieren sein. Dadurch können wir den Freizeitverkehr für ca. 15 Jahre sichern und ausbauen geplant ist ein ganzjähriger Verkehr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Außerdem erhalten wir uns die Option für eine Einbindung dieser Strecke in den Personennahverkehr. 

Herbst-Bildungsprogramm 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Herzog. Für die Region.

Facebook

Termine

Alle Termine öffnen.

21.11.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Flüchtlingsseminar

22.11.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Treffen der Jusos Donnersbergkreis
Die Jusos Donnersbergkreis laden zu Ihrem nächsten Treffen ein. Die Tagesordnung lautet w …

16.12.2017, 09:00 Uhr Kinderbetreuung SPD OV Kibo und Bolanden

Alle Termine