Kreiswahlprogramm 2014-2019

Älter werden im Donnersbergkreis – Gute Medizin für Alle

Das Donnersberger Land ist eine Region, in der es sich gut leben lässt. Damit dies für alle Menschen lange so bleiben kann, gestalten wir das Umfeld so, dass auch im Alter Sicherheit besteht: Die Menschen können sicher sein, dass sie auch dann Hilfe und Unterstützung erhalten, wenn sie alt werden. 

Eine gute medizinische Versorgung ist – nicht nur für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger – selbstverständlich. Die ambulante Versorgung durch niedergelassene Ärzte ist zwar primär Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung. Dort, wo diese aber keine Nachfolgeregelung für ausscheidende niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bieten kann, springen wir in die Bresche. Unsere Krankenhaus GmbH ist bereit, über medizinische Versorgungszentren Lücken in der ambulanten Versorgung zu schließen und über im Krankenhaus angestellte Ärzte auch die ambulante Versorgung in solchen Problemregionen zu übernehmen. Eine Unterversorgung im ambulanten Bereich werden wir jeden Fall verhindern.   

Unsere beiden Krankenhäuser in Kirchheimbolanden und Rockenhausen sind Leuchttürme in der stationären medizinischen Versorgung. Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe bleiben der Schwerpunkt in Kirchheimbolanden. Der vierte OP, der vor drei Jahren errichtet wurde, ist Basis für ein noch besseres Angebot. In Rockenhausen ist es gelungen, eine Geriatrieabteilung zu etablieren – ein unverzichtbares Angebot für eine älter werdende Gesellschaft und eine Standort- und Arbeitsplatzsicherung in Rockenhausen. Zwei weitere medizinische Angebote sollen diese Entwicklung komplettieren: In einem Weaning-Zentrum sollen Langzeit-Beatmungspatienten von der Beatmung entwöhnt werden und durch gezielte Qualifizierung des Personals  soll die Kompetenz beim Thema Demenz erhöht werden. 

Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK sind unverzichtbare Bestandteile des Rettungsdienstes und damit Sicherheitsgarant für unsere Menschen. Sie mit der notwendigen Ausrüstung auszustatten wird eine Daueraufgabe sein, der wir gerne nachkommen. So ist in Eisenberg kürzlich die neue Rettungswache eingeweiht worden – ein Projekt, das überwiegend vom Donnersbergkreis finanziert wurde. 

Ein großer Wunsch der Menschen ist, so lange wie möglich zu Hause zu wohnen. Dazu ist ein barrierefreies Zuhause genauso notwendig wie häusliche Hilfe und ambulante   Pflegedienste. Der Kreisseniorenrat unter Vorsitz von Ingrid Schlabach organisiert auch in Zukunft zahlreiche Informationsveranstaltungen zur barrierefreien Gestaltung von Wohnungen. Über Fördermöglichkeiten beraten zudem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung. 

Die häuslichen Hilfsangebote wollen wir in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitern – durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe oder die Qualifikation arbeitsloser Menschen zu bezahlbaren Entgelten. Ambulante Pflegedienste stehen bereit, um die Sicherheit zu bieten, dass auch diese Hilfe geleistet werden kann. Eine ausreichende Zahl von Pflegeheimen bietet wohnortnahe Plätze an, sodass alle Menschen gut und sicher versorgt werden können, wenn sie nicht mehr zu Hause bleiben können. 

Dort, wo Leerstände für alternative Nutzungen und Ortskernsanierungen anstehen, werden wir die Möglichkeit für innovative Wohnformen für Jung und Alt im Sinne eines Mehrgenerationenwohnen prüfen. 

Diese Garantie lässt sich aber nur aufrechterhalten, wenn auch in Zukunft genügend Menschen bereit sind, einen Beruf im Bereich der Pflege zu ergreifen. Wir brauchen gut ausgebildete und motivierte Menschen, die bereit sind denen zu helfen, die ihre Hilfe brauchen. Deshalbwerden wir die begonnene Imagekampagne für Pflegeberufe (Kranken- und Altenpflege) fortsetzen und intensivieren. In Zusammenarbeit aller Anbieter von Ausbildungsplätzen in diesen Feldern, durch Einbeziehung der Fachschulen für Alten- und Krankenpflege, der Arbeitsverwaltung und den weiterführenden Schulen wollen wir Inhalte und Chancen dieser Berufsfelder transparent machen und für diese Tätigkeit werben. Außerdem bedarf es einer deutlich besseren Entlohnung in der Pflege und einer Anerkennung des Berufes. Die Arbeit von Kranken- und Altenpflegerinnen und -pflegern wird durch den demografischen Wandel schließlich immer wichtiger für unsere Gesellschaft.


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Herbst-Bildungsprogramm 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Herzog. Für die Region.

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Termine

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21.11.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Flüchtlingsseminar

22.11.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Treffen der Jusos Donnersbergkreis
Die Jusos Donnersbergkreis laden zu Ihrem nächsten Treffen ein. Die Tagesordnung lautet w …

16.12.2017, 09:00 Uhr Kinderbetreuung SPD OV Kibo und Bolanden

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