Kreiswahlprogramm 2014-2019

Energie und Umwelt

Wir wollen die Lebensgrundlagen für unsere künftigen Generationen erhalten und verbessern. Die wichtigste Frage dabei ist, wie erzeugen wir die Energie, die wir zum Leben, zum Arbeiten und zum Erhalt unseres Wohlstandes brauchen? 

Wir wollen den Atomausstieg unumkehrbar machen und immer weniger fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas nutzen, um die Klimakatastrophe zu verhindern. 

Deshalb müssen wir zwei Wege konsequent weiter gehen: 

1. Energie einsparen und effizient nutzen 
Die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale für Private sollen ergänzt werden. Zukünftig informieren die neu gegründete Energieagentur des Landes, die Unternehmen und handwerkliche Betriebe über eine bestmögliche Nutzung. Die Einsparpotentiale liegen in den Gebäudehüllen sowie in der optimalen Einstellung von Heizungen. Sparsame Elektrogeräte stehen sind dabei genauso wichtig wie eine Änderung des Nutzerverhaltens – die Nutzung von Wasch- und Spülmaschinen in nachfrageschwachen Zeiten erhöht eine effiziente Nutzung des vorhandenen Stroms. In Betrieben können Produktionsabläufe unter energetischen Aspekten optimiert und in jedem Einzelfall geprüft werden, die bei der Produktion entstehende Wärme kann beispielsweise anderweitig gut genutzt werden. Es entstehen Win-Win-Situationen, da eingesparte Energie weniger Ausgaben und eine geringere Belastung der Umwelt bedeutet. 

Durch die energetische Sanierung in allen unseren Schulen konnte der Heizungsverbrauch und damit auch die Kosten in den letzten zehn Jahren um ein Viertel reduziert werden. Wir werden diese effizienten Projekte fortsetzen – im Jahre 2014 erhält die Realschule Plus in Rockenhausen neue Fenster im Wert von 400.000 Euro und weitere Sanierungen werden nach und nach folgen. 

2. Energie durch Nutzung von Wind, Sonne, Erdwärme und Biomasse erzeugen 
Schon im Jahr 2012 konnten aus erneuerbaren Energien 125 Millionen Kilowattstunden pro Jahr an Strom erzeugt werden – genug, um alle unsere Haushalte mit Strom zu versorgen. Diese Erträge werden durch die neuen Windkraftanlagen, die mittlerweile errichtet wurden, weiter steigen. 

In den Genehmigungsverfahren sind in jedem Einzelfall die unterschiedlichen Interessen gegeneinander abzuwägen – ein Automatismus auf Genehmigung wird es genauso wenig geben wie eine grundsätzliche Ablehnung. Das Ziel, die Energiewende unumkehrbar zu machen und unsere Energie aus regenerativen Quellen zu nutzen, hat einen hohen Stellenwert. Dagegen können die Interessen Einzelner oder einer Teilregion an anderen schutzwürdigen Gütern, wie Gesundheit, Naturschutz und Erhalt des Landschaftsbildes stehen. Hier muss für jeden Standort eine gesonderte Entscheidung getroffen und möglichst ein Kompromiss zwischen den widerstreitenden Interessen gefunden werden. 

Eines dieser Interessen ist, dass sich unsere Kommunen an dieser Entwicklung finanziell beteiligen können. Unsere Räte erhalten durch solche Einnahmen die Chance, ihre Haushalte auszugleichen und wieder zu gestalten, statt nur den Mangel zu verwalten. Die Menschen in den Gemeinden werden von diesen Einnahmen zumindest dadurch profitieren, dass in unseren Ortsgemeinden wieder mehr Geld für Kultur, Sport, die Daseinsvorsorge und Ortsgestaltung, Senioren und Jugendliche sowie die Vereine vorhanden ist. 

Ausgleichszahlungen, die Betreiber von Windkraftanlagen für den Eingriff in die Landschaft leisten, sollen ökologischen Projekten zugutekommen. Dem Erhalt und dem Ausbau von Biotopen zum Schutz von Tieren und Pflanzen oder auch der Sanierung von Altlasten, für die kein Verantwortlicher mehr greifbar ist. 

Wir haben 2013 ein Schüler-Umweltparlament ins Leben gerufen, in dem junge Menschen ihre Vorstellung darüber entwickeln können, wie sie sich die Welt der Zukunft vorstellen und was wir heute dafür tun müssen. Diesen Ansatz weiter zu entwickeln ist uns sehr wichtig. Insbesondere sollen Ideen aus diesem Parlament in unsere konkrete Politik einfließen. Ein Thema war die Verschwendung von Lebensmitteln. Hier soll unter Einbindung vieler gesellschaftlicher Gruppen eine Kampagne angestoßen werden, die das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln stärkt. 

Herbst-Bildungsprogramm 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Herzog. Für die Region.

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Termine

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21.11.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Flüchtlingsseminar

22.11.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Treffen der Jusos Donnersbergkreis
Die Jusos Donnersbergkreis laden zu Ihrem nächsten Treffen ein. Die Tagesordnung lautet w …

16.12.2017, 09:00 Uhr Kinderbetreuung SPD OV Kibo und Bolanden

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